Nein zur waghalsigen Energiesteuer (18.2.2015)

Was an sich eine gute Idee ist beziehungsweise gewesen wäre, nämlich die volkswirtschaftlich realen Kosten in den Preis für nicht erneuerbare Energieträger zu integrieren, wurde in der Ausarbeitung der Initiative wieder begraben.

Die Schweiz kann es sich schlicht und einfach nicht leisten, ihre wichtigste Einnahmequelle abzuschaffen und auf gut Glück eine Energiesteuer einzuführen. Oder würden Sie auf ihren Lohn verzichten in der Hoffnung einen Job in einer anderen Branche zu finden? Auch im Detail fehlt es der Vorlage an Tiefgang: Eine Verbrauchssteuer, welche immer die gleich hohen Einnahmen generieren soll, muss bei sinkenden Verbrauch stetig steigen und wird so zum Perpetuum Mobile mit unabsehbaren Folgen für Wirtschaft und Haushalt. Deshalb ein klares Nein am 8. März. 

 

Peter von Burg

Vorstandsmitglied Jungfreisinnige Bezirk Uster, Schwerzenbach