Nein zum Einheitsbrei (20.9.2014)

Viele Leute machen sich Sorgen über die steigenden Kosten im Gesundheitswesen. Entscheidend für die Frage, ob die Volksinitiative „Für eine öffentliche Krankenkasse“ angenomen werden soll oder nicht ist daher auch, ob damit tatsächlich Kosten gespart werden können. Diese Frage kann mit einem Nein beantwortet werden. So verwenden die Krankenkasen nur 5% der Prämien für den Verwaltungsaufwand. Denkt man an eine grosse staatliche Einheitskasse, so ist nur schwer vorstellbar, dass der Verwaltungsaufwand für eine solchen Staatsbetrieb tiefer ausfallen sollte (vgl. zum Beispiel die SUVA, welche für das Jahr 2012 einen Verwaltungsaufwand von über 10% auswies). Erhalten wir also den Wettbewerb, welcher sich bewährt hat und sagen Sie Nein zum Einheitsbrei am 28. September 2014.

Peter von Burg, Vorstandsmitglied Jungfreisinnige Bezirk Uster, Schwerzenbach