Jungfreisinnige begrüssen Bundesratsentscheid zum Innovationspark und zum Flugplatz Dübendorf

Medienmitteilung der Jungfreisinnigen Bezirk Uster (JFBU)

 

Die Jungfreisinnigen Bezirk Uster begrüssen den Entscheid des Bundesrates vom Mittwoch, die Fläche des Flugplatzes Dübendorf künftig sowohl für den Innovationspark als auch für die Luftfahrt zu nutzen. Die Jungfreisinnigen glauben, dass dadurch eine Win-win-Situation entsteht. Beides zusammen ergibt eine grosse Chance für die Glattal-Region und den Kanton Zürich. Denn mit den Projekten werden Verkehrsanbindungen verbessert, neue Möglichkeiten für Unternehmer geschaffen und dadurch mehr Jobs generiert.

Dübendorf, 9. September 2014

 

Der Innovationspark wird dem Glattal zusätzlichen Schub verleihen und diese Region international noch wettbewerbsfähiger machen. Dies steigert den Wohlstand der Zürcher Bevölkerung. Denn wir brauchen einen international sehr gut positionierten Forschungsstandort. Die Jungfreisinnigen fordern, dass bei der Erstellung und beim Betrieb des Innovationsparkes soweit wie möglich Private einbezogen werden. Es darf nicht dazu kommen, dass der Kanton Zürich viel investiert in den Park und danach noch den Betrieb subventionieren muss!

Die Weiterführung der aviatischen Nutzung des Flugplatzes ermöglicht es, zu verhindern, dass diese strategische Landreserve vorschnell völlig verbaut wird. Künftige Generationen werden später noch entscheiden können, was mit dem Land geschehen soll. Zudem erlaubt ein zivil genutzter Flugplatz die Ansiedlung neuer Betriebe und die Aufrechterhaltung von aviatischem Know-how und Arbeitsplätzen in der Region. Voraussetzung dafür ist, dass der Betrieb von Privaten nach betriebswirtschaftlichen Kriterien geführt wird. Es darf nicht sein, dass die Steuerzahler für die Finanzierung herangezogen werden müssen!

Die Jungfreisinnigen nehmen Bedenken der Bevölkerung ernst, insbesondere punkto Verkehr und Lärm. Der künftige Flugbetrieb auf dem Flugplatz ist denn auch eng begrenzt: Weder Linien- noch Charterflüge sind erlaubt und die Zahl der Flüge ist ebenfalls limitiert. Die Geschäftsflugzeuge sind wesentlich kleiner und leiser als Militärflugzeuge und grosse Passagiermaschinen. Darüber hinaus wird die Glattaler Bevölkerung durch der Flugbetrieb in Dübendorf vor mehr Lärm, generiert durch Südostan- und abflüge von Zürich-Kloten, geschützt. Dies wird also zu mehr, und nicht weniger Lebensqualität beitragen.

 

 

 

 

Kontakt:

Matthias Heller (Präsident), 079 741 66 38

Laura Schwarz (Kommunikation & Medien), 079 531 96 30

Adrian Ineichen (Politisches & Projekte), 077 422 66 71

 

 

 

Quellen:

https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=54314

Bundesrat: Grundsatzentscheid zu den Standorten des schweizerischen Innnovationsparks (3.9.2014)

 

 

https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=54312

Bundesrat : Dübendorf: Innovationspark und ziviles Flugfeld mit Bundesbasis (3.9.2014)